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Aus der Praxis für die Praxis:

Mit der Digitalisierung Schritt halten

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CO-EVOLUTION
Die neue vernetzte Praxissteuerung der Health AG erleichtert Zahnärzten und ihren Teams die Arbeit. Für passgenaue Lösungen setzt das Unternehmen auf das Know-how von Kunden und auf künstliche Intelligenz.

Was macht eigentlich ein Zahnarzt? Zähne versorgen, dürfte die Antwort der meisten Menschen lauten. Denn von den komplexen Abläufen im Hintergrund – etwa der Erstellung von Heil- und Kostenplänen und der Abrechnung mit Dienstleistern und Krankenkassen – bekommen Patienten meist wenig mit.

Dr. Gustav Gerstenkamp Der Zahnarzt hat die vernetzte Praxissteuerung mit entwickelt
Dr. Gustav Gerstenkamp

Der Zahnarzt hat die vernetzte Praxissteuerung mit entwickelt

Um Informationen aus verschiedenen Computerprogrammen, handschriftlichen Notizen und mündlichen Absprachen miteinander zu verknüpfen und Zahnarztpraxen die tägliche Arbeit zu erleichtern, hat die EOS Health Honorarmanagement AG (Health AG) ein System zur vernetzten Praxissteuerung entwickelt. Dabei baut der Spezialist für Factoring-Lösungen für die deutsche Dentalbranche auf Anregungen aus der Praxis. Denn: „Niemand kennt die Bedürfnisse der Kunden besser als der Kunde selbst“, betont Jens Törper, Vorstand und CEO der Health AG.

Revolutionär:

Behandlungszimmer mit vernetzter Praxissteuerung

Entwickler treffen auf Praktiker

Seit Ende 2015 bringt die Health AG Zahnärzte mit externen und internen Partnern aus Softwareentwicklung, Datensicherheit, Warenwirtschaft, Controlling und Qualitätsmanagement zusammen. Über 270 Fachleute arbeiten auf einer eigens aufgesetzten Co-Evolution-Entwicklungsplattform zusammen. Das Ergebnis präsentierte die Health AG im Frühjahr 2017: „Hēa – die Vernetzte Praxissteuerung“. Der Name besteht aus den ersten drei Buchstaben des Wortes „Health“, der Überstrich gibt ihm eine unverwechselbare Eigenständigkeit. Hēa bietet die vier einzeln oder kombiniert nutzbaren Module Praxissteuerung, Factoring, Abrechnung und Wissen. „Hēa hilft bei Personalsuche und -planung, der Abrechnung, der lückenlosen Dokumentation der Behandlung per Sprachdokumentation, der Terminvergabe und der Warenwirtschaft bis zum umfassenden Praxiscontrolling“, so Törper.

Digitale Organisation: Mit dem Tablet den Tagesablauf planen
Digitale Organisation:

Mit dem Tablet den Tagesablauf planen

Der Zahnarzt Dr. Gustav Gerstenkamp hat Hēa von Anfang an mit entwickelt. „Das System erleichtert es uns etwa, einen Heil- und Kostenplan zu erstellen. Wenn wir einen Befund eingeben, erzeugt es automatisch die Abrechnungspositionen und notwendigen Aufklärungs­dokumente für Patienten“, erklärt er. Zudem vereinfacht Hēa die Dokumentation erheblich: „Zuvor mussten wir einzelne Behandlungsschritte danach manuell notieren. Mit Hēa kann ich über Smartphone oder Tablet eine Sprachdatei aufnehmen. Diese wandelt das System in eine Textdatei um. So geht die Dokumentation viel schneller und ist weniger fehleranfällig“, so der Zahnarzt.

Erfüllung des Lebensziels:

Dr. Gustav Gerstenkamp spricht über Freiheit und seine Profession

Künstliche Intelligenz erleichtert die Abrechnung

Auch mit der Rechnungstellung hat sein Team nun weniger Arbeit. „Wenn wir die Leistungen für eine Behandlung eingeben, prüft das System blitzschnell, ob sie mit der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) konform sind – auf Basis von 9.000 definierten Regeln. Das erleichtert und verbessert die Abrechnung immens“, erläutert Gerstenkamp.

Herr dieser 9.000 Regeln ist Dr. Jobst Landgrebe. Er ist Co-Evolutions-Partner und Experte für künstliche Intelligenz (KI), also Computersysteme, die menschliche Intelligenz nachahmen. „Mithilfe von KI haben wir Millionen von Rechnungen analysiert. Aus den 253 Leistungskategorien der GOZ hat das System besagte 9.000 Regeln definiert, die der Prüfung zugrunde liegen.“ Zudem verfügt die KI über eine trainierbare und somit stetig verbesserte Erkennung der Materialtypen, Leistungs- und Begründungstexte. Je mehr Vorlagen die künstliche Intelligenz analysiert, desto intelligenter wird sie. „KI bringt die Zahnärzte auf Augenhöhe mit den Kostenträgern – denn diese analysieren und beanstanden Rechnungen heute oft ebenfalls automatisiert“, so Landgrebe.

Künstliche Intelligenz:

Wieso sich Dr. Jobst Landgrebe mit einem Bildhauer der Renaissance vergleicht

Auch Hēa wird immer besser. „Wir optimieren unser Produkt ständig, nur so halten wir mit der Digitalisierung Schritt“, sagt Törper. Sein nächstes Ziel: „Wir arbeiten daran, die Lösung beispielsweise für Praxen in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zu erweitern. Hēa hat noch jede Menge Potenzial.“

Auf Zukunft programmiert

Nachwachsende Zähne

Professor Paul Sharpe vom Londoner King’s College arbeitet mit einem Wissenschaftlerteam daran, von Karies befallene Zähne zur Selbst­heilung anzuregen. So soll es funktionieren: Nach der Entfernung der Karies wird in den betroffenen Zahn eine spezielle Füllung eingesetzt, die ihn über die Stimulierung von Stammzellen dazu anregt, neues Dentin zu produzieren und sich damit selbst zu heilen. Die Füllung löst sich dabei immer soweit auf, wie die Zahnsub­stanz nachwächst.